Zwischenraum -

Zwischen Innen und Außen

 

Im Rahmen unseres Masterstudiums der Kunstgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf entstand das Projekt Zwischenraum - Zwischen Innen und Außen, das im November 2016 im Haus der Universität in Düsseldorf präsentiert wird.
In Form einer Ausstellung sowie eines ergänzenden Internetauftritts bietet es vier Menschen aus Syrien und dem Iran, die aus ihren Heimatländern fliehen mussten, einen Raum, ihre Freude am kreativen Schaffen mit der Öffentlichkeit zu teilen, sich selbst auszudrücken sowie einen Austausch mit der Öffentlichkeit anzuregen.
Zentraler Gedanke unseres Projektes ist es, durch eine Konzentration auf die individuellen, menschlichen Persönlichkeiten der Ausgestellten dem vorherrschenden Begriff des anonymen „Flüchtlings“ entgegenzuwirken. Um diesen Fokus zu verstärken, entfernt sich die Ausstellung bewusst von der plakativen Verarbeitung von Erlebnissen aus dem Krieg und der Flucht und zeigt vielmehr persönliche Wünsche und Erinnerungen, Familienangehörige und Freunde sowie alltägliche menschliche Erfahrungen.
Der Titel unseres Projekts, Zwischenraum – Zwischen Innen und Außen, spielt dabei einerseits auf die Rolle der Kunst als Mittler zwischen Innenleben und Außenwelt an, thematisiert andererseits jedoch auch die Stellung der ausgestellten Individuen in unserer Gesellschaft. Aus ihrer Heimat vertrieben, sind diese als anerkannte Flüchtlinge zwar offiziell Teil unserer Gesellschaft, in der Realität jedoch meist noch nicht dort angekommen.
Ziel unseres Projekts ist es daher vorrangig, mithilfe der für jeden frei zugänglichen Ausstellung einen Raum der Begegnung und der Verständigung zwischen Geflüchteten und dem Rest der Gesellschaft zu schaffen. Durch den Fokus auf die individuellen Persönlichkeiten der ausgestellten Kreativen soll so nicht nur der Stigmatisierung als Flüchtlinge entgegengewirkt, sondern vor allem die universellen menschlichen Gemeinsamkeiten hervorgehoben werden, die stärker sind als alle kulturellen Unterschiede. Die gemeinsame Freude an Kunst, die weder an sprachliche Verständigung noch an kulturelle Grenzen gebunden ist, soll dabei Berührungsängste abbauen und als Mittler zwischen Menschen und Kulturen fungieren – und ein Stück weit auch als Integrationshilfe in das neue Heimatland dienen.

 

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 ما بين الداخل و الخارج
مشروع ما بين الداخل و الخارج نشأ من خلال دراسة الماستر في تاريخ الفن في جامعة هاينريش هينه بمدينة دوسولدورف .
هذا المشروع الفني سوف يكون من خلال المعرض و ايضا من خلال الانترنت ليساعد علي التواصل مع اللاجئين عن طريق التعبير و التبادل الفني بين الأفراد و الحياة العامة.
المعرض الذي سوف يفتتح في شهر نوفمبر في جامعة دوسلدورف. سوف يكون علي سبيل المثال 4 من اللاجئين من سوريا و إيران و من بعض المحبين للفن من سوريا و من إيران.  مع التركيز علي كل شخصية اللاجئ و ليس و ضعه كلاجئ . و أيضا التركيز علي الخصائص الإنسانيه التي تجمعنا و التي هي أقوي من الموروثات الثقافيه  و لكي نزيد التركيز علي هذه النقطة نبتعد عن قصد عن معانات الحرب و الهروب منها و نظهر الأمنيات الشخصية و أعضاء الأسرة و الأصدقاء و خبرتهم في الحياة اليومية.
من خلال هذا المعرض نحاول اظهار الفن كعلاقة وصل بين العلاقة الداخلية و العالم الخارجي و من جهة أخري إظهار كل شخصية في مجتمعنا كشخصية محورية.لقد جاءوا من بلادهم كلاجئين و معترف بهم رسميا في مجتمعنا و لكنهم لا زالوا منفصلين عنه.
الهدف من هذا العمل هو خلق مكان يقوم من خلاله ازالة الحواجز و التواصل بين زوار المعرض و اللاجئين .

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Zwischenraum –

Zwischen Innen und Außen

(Clearance - Between Inside and Outside)

 

As a part of our Master’s degree in Art History at the Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf the project ‚Zwischenraum – Zwischen Innen und Außen’ has been originated and will be presented in November 2016 at the ‚Haus der Universität’ in Düsseldorf.

The program offers four people from Syria and Iran, who had to flee from their homeland, a place to show their art In an exhibition as well as in an additional homepage. They could share their joy of creating with the public, express themselves and encourage exchanges with the public.

The central idea of our project is the concentration (focusing) on the individual, human personality of the exhibited ‘artists’ and counteracts the prevailing concept of the anonymous ‘refugee’. To intensify this focus the exhibition purposely moves away from the striking processing of experiences from the war and the escape. The exhibition shows much more personal desires and memories, family members and friends and everyday experiences.

The title of our project ‚Zwischenraum – Zwischen Innen und Außen’ (‚Clearance – Between inside and outside’) alludes to the role of art as a mediator between the inner workings and the outside world. On the other hand the exhibition picks out the position of the exhibited individuals in our society as a central theme. Driven from their homeland they, as recognized refugees, are officially part of our society, however, in reality they haven’t usually arrived in our society.

Therefore the aim of our project is foremost to create a space with the help of a freely accessible exhibition for everyone to encounter and communicate between the refugees and the rest of the society. By focusing on the individual personalities of the exhibited ‘artists’ not only the stigma of being a refugee is counteracted, but also the universal human similarities are highlighted, which are stronger than the cultural differences. The shared pleasure in art, which is not bound by verbal communication or in cultural boundaries, should reduce fear of contact and act as an intermediary between people and cultures – and also to some extent serve as an integration assistance in the new homeland.